{"id":7878,"date":"2021-06-07T20:29:35","date_gmt":"2021-06-07T18:29:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tus-oppenau.de\/fussball\/?p=7878"},"modified":"2021-06-07T20:29:35","modified_gmt":"2021-06-07T18:29:35","slug":"ehrenamtsserie-unser-jugendleiter-cesare-ruggeri","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tus-oppenau.de\/fussball\/2021\/06\/ehrenamtsserie-unser-jugendleiter-cesare-ruggeri\/","title":{"rendered":"Ehrenamtsserie: UNser Jugendleiter Cesare Ruggeri"},"content":{"rendered":"<p>von Katharina Reich (Mittelbadische Presse) <\/p>\n<p><strong>Beim Fu\u00dfball etwas f\u00fcrs Leben lernen ARZ-Ehrenamtserie: Cesare Ruggeri ist seit \u00fcber 30 Jahren Jugendleiter in der Fu\u00dfballabteilung des TuS Oppenau. In die Aufgaben im Verein ist er von Kindesbeinen an hineingewachsen.<\/strong> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tus-oppenau.de\/fussball\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Interview_Cesare_ARZ_07.06.21.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interview_Cesare_ARZ_07.06.21\" style=\"border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Interview_Cesare_ARZ_07.06.21\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tus-oppenau.de\/fussball\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Interview_Cesare_ARZ_07.06.21_thumb.jpg?resize=474%2C334&#038;ssl=1\" width=\"474\" height=\"334\"><\/a><br \/><strong><u>Quelle: <\/u><\/strong>Acher-Rench-Zeitung \/ Katharina Reich <\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn man die jungen Kicker auf dem Haldenhof fragt, wer denn der Jugendleiter ist und die Jungs und M\u00e4dchen schauen ahnungslos, dann ist Cesare Ruggeri nicht etwa beleidigt, sondern zufrieden. \u201eDann l\u00e4uft es gut\u201c, sagt der 56-j\u00e4hrige. Nat\u00fcrlich ist Ruggeri unter dem Fu\u00dfballnachwuchs bekannt, schlie\u00dflich ist er auch als Trainer der F-Jugend auf dem Fu\u00dfballplatz zu erleben. Als Jugendleiter aber hat er vor allem B\u00fcrokratisches und Organisatorisches zu erledigen. Wenn die Nachwuchskicker damit nichts zu tun haben, ist das ein Indiz daf\u00fcr, dass es rund l\u00e4uft. <\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Vor allem vor Saisonbeginn hat er viel zu tun<\/strong> <\/p>\n<p align=\"justify\">In den drei Jahrzehnten, die Cesare Ruggeri nun die Jugendarbeit der Fu\u00dfballspieler in Oppenau koordiniert, hat sich einiges getan. \u201eFr\u00fcher sa\u00df ich an der Schreibmaschine und habe viel per Post erledigt. Jetzt geht alles viel schneller mit E-Mail und Whatsapp\u201c, schildert Ruggeri. Dabei gehe aber leider einiges an pers\u00f6nlichem Kontakt verloren. Zu den Aufgaben des Jugendleiters geh\u00f6ren die Terminierung und Verlegung von Spielen, die Koordination der Jugendtrainer und das Beantragen von Spielerp\u00e4ssen. Besonders vor Beginn einer neuen Saison hat Cesare Ruggeri jede Menge zu tun, um alle Termine unter einen Hut zu bringen. <\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Er ist sich sicher: Gewinnen ist im Jugendfu\u00dfball nicht das wichtigste<\/strong> <\/p>\n<p align=\"justify\">Ruggeri selbst ist als Neunj\u00e4hriger zum Fu\u00dfballspielen gekommen. Das war 1974, als der TuS Oppenau gerade frisch auf das neue Trainingsgel\u00e4nde auf den Haldenhof gezogen war. Schon als junger Spieler hat er begonnen, andere Jugendmannschaften zu trainieren. Bis heute macht er das gerne. \u201eIch mag diese ungefilterte Freude der Kinder\u201c, sagt Ruggeri zu seiner Motivation, den ganz kleinen Spielern der F-Jugend und Bambinis das Fu\u00dfballspielen nahezubringen. Wichtig ist ihm, dass das Gewinnen bei den Kleinen nicht im Vordergrund steht. \u201eWenn es vom Opa f\u00fcr jedes geschossene Tor f\u00fcnf Euro gibt, ist das keine gute Idee.\u201c Denn beim Fu\u00dfball soll es um Gemeinschaft gehen und darum, dass man auch verlieren k\u00f6nnen muss. Gewinnen ist schlie\u00dflich einfach. <\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Ein guter Trainer braucht Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen<\/strong> <\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eEin guter Jugendtrainer wird man nicht durch die Ausbildung. Daf\u00fcr braucht es Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen\u201c, sagt Ruggeri, der Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen auch in seinem Beruf als Altenpfleger haben muss. Beim Mannschaftssport k\u00f6nne man etwas f\u00fcrs Leben lernen: Sozialkompetenz, Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl, miteinander zu feiern, aber eben auch mal zu verlieren. Als Cesare Ruggeri mit dem Fu\u00dfballsport begonnen hat, gab es noch nicht so viel alternatives Freizeitangebot. \u201eHeute ist Fu\u00dfball nicht mehr das Allheiligste\u201c, sagt der Jugendleiter. Deshalb werden Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen immer wichtiger. Sie bieten die M\u00f6glichkeit, leistungsstarke Mannschaften zusammenzustellen, aber auch einen echten Nachteil: Die Identifikation mit dem Verein sinkt. <\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Das Erwin-Armbruster-Ged\u00e4chtnisturnier ins Leben gerufen<\/strong> <\/p>\n<p align=\"justify\">Um Nachwuchs f\u00fcr den Fu\u00dfball zu begeistern, hat Cesare Ruggeri vor 27 Jahren das Erwin-Armbruster-Ged\u00e4chtnisturnier ins Leben gerufen. Bei diesem Turnier, das nach dem damals \u00fcberraschend gestorbenen Vorsitzenden des Vereins benannt ist, treten die Sch\u00fcler der Oppenauer Grundschule gegeneinander an. \u201eBei diesem Turnier haben wir auch Ali Abdalla entdeckt, der heute in der ersten Mannschaft spielt. Damals haben wir schon erkannt, was der f\u00fcr eine Granate ist\u201c, erinnert sich Ruggeri. Auch sonst gibt es viele besondere Erlebnisse, an die sich der Oppenauer erinnert. Ganz besonders an die Aufstiegsserie, als die erste Mannschaft drei Saisons nacheinander jeweils als Meister aufgestiegen ist \u2013 zuletzt bis in die Verbandsliga. \u201eDas war wie ein Traum\u201c, erz\u00e4hlt Ruggeri, \u201evor allem, weil wir das mit vielen eigenen Spielern geschafft haben\u201c. Auch der Renchtal-Super Cup mit 50 Jugendmannschaften auf dem Haldenhof sei ein echtes Erlebnis gewesen. <\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Er will nicht bis 70 weitermachen<\/strong> <\/p>\n<p align=\"justify\">Die beiden S\u00f6hne der Ruggeris sind in die Fu\u00dfstapfen des Vaters getreten. So lange seine Jungs noch in der Jugend aktiv sind, m\u00f6chte Cesare Ruggeri sich weiter als Jugendleiter engagieren, dann ist irgendwann Schluss. \u201eAls Jugendleiter muss man auch noch Kontakt zur Jugend haben. Ich m\u00f6chte nicht als 70-J\u00e4hriger vom Platz getragen werden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Katharina Reich (Mittelbadische Presse) Beim Fu\u00dfball etwas f\u00fcrs Leben lernen ARZ-Ehrenamtserie: Cesare Ruggeri ist seit \u00fcber 30 Jahren Jugendleiter in der Fu\u00dfballabteilung des TuS Oppenau. In die Aufgaben im Verein ist er von Kindesbeinen an hineingewachsen. 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