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Oberschopfheim entführt Punkte aus Oppenau

Nach der Winterpause bestritt der TuS Oppenau sein erstes Punktspiel der Saison gegen den SV Oberschopfheim. In den ersten 30 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Die Gäste standen sehr kompakt und gut organisiert in der Defensive, während die Hausherren das Spiel machen wollten, gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Oberschopfheimer aber zunächst keine entscheidenden Lücken fanden.

Die erste große Möglichkeit für den TuS ergab sich in der 29. Minute: Magnus Baßler schickte Matthias Kimmig über rechts steil. Dessen Hereingabe zog Tobias Keller ab, der Schuss wurde abgeblockt. Im Nachschuss kam Mike Langguth zum Zug – der Torwart des SV parierte jedoch stark.
In der 36. Minute ging der Gast in Führung. Nach einem sehenswerten Dribbling durch das Zentrum der Oppenauer Abwehr schloss ein Stürmer der Oberschopfheimer ab. Torwart Moritz Turri konnte noch parieren, im Nachschuss war jedoch Dimitri Holm zur Stelle und schob den Ball zum 0:1 ein.
Der TuS Oppenau brauchte nicht lange für die Antwort. In der 41. Minute fasste sich Tobias Keller aus rund 22 Metern ein Herz und traf mit einem Traumtor in den linken oberen Winkel zum hochverdienten 1:1-Ausgleich.
Mit dem leistungsgerechten Unentschieden gingen beide Teams in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeitpause ging es mit der gleichen taktischen Ausrichtung weiter. Der TuS Oppenau blieb am Drücker und kam in der 55. Minute zur ersten guten Gelegenheit: Mike Langguth flankte scharf auf Tobias Keller, dessen Kopfball wurde geklärt. Aus dem anschließenden Eckball sprang noch eine weitere Möglichkeit für die Hausherren heraus.
In der 58. Minute zog Rico Maier aus rund 25 Metern ab – der gefährliche Aufsetzer wurde vom Oberschopfheimer Torwart gerade noch pariert. Die Oppenauer blieben weiter am Drücker. In der 61. Minute scheiterte David Huber mit einem Schuss aus 18 Metern am gut aufgelegten Gäste-Keeper.
Kurz darauf kam es zu den ersten Wechseln: Bei den Gästen wurde Dimitri Holm durch Jung ersetzt. Beim TuS Oppenau verließ Mike Langguth das Feld für Hoch.
In der 65. Minute verfehlte Matthias Kimmig mit einem Abschluss nur knapp das Tor.
Die kalte Dusche für den TuS folgte in der 71. Minute: Ein langer Freistoß aus halbrechter Position segelte in den Strafraum, setzte vor dem Tor auf und rutschte Torwart Moritz Turri durch die Hände ins Netz. Julian Burg erzielte das 1:2 für den SV Oberschopfheim.
Oppenau reagierte sofort und brachte Luca Göring für Matthias Kimmig. In der 80. Minute legte der eingewechselte Hoch per Kopf auf Julian Haas, dessen Schuss aus der Strafraumgrenze jedoch knapp über das Tor ging.
In der 84. Minute zischte ein Freistoß von Julian Burg nur hauchdünn über den Kasten. In der Schlussphase warf der TuS noch einmal alles nach vorne, doch der SV Oberschopfheim verteidigte leidenschaftlich und geschickt.
Endstand: TuS Oppenau – SV Oberschopfheim 1:2 (1:1)
Tore: 0:1 Dimitri Holm (36.), 1:1 Tobias Keller (41.), 1:2 Julian Burg (71.)
TuS Oppenau:
Moritz Turri; Nicolas Lietz; Tobias Keller; Mike Langguth; Marek Huber; David Huber; Magnus Baßler; Matthias Kimmig; Julian Haas; Moritz Vogt; Rico Maier
SV Oberschopfheim:
Kai Schätzle; Felix Baral; Jonathan Riehle; Marco Hofstetter; Nico Beiser; Simon Fünfgeld; Steven Maximilian Larouche; Dimitri Holm; Julian Burg; Timo Schwend; Joshua Stortz

Dinglingen siegt in Oppenau – Grasmik trifft doppelt

Spielbericht: TuS Oppenau – FV Dinglingen

Endstand: 1:2 (0:1) 

Der FV Dinglingen hat sich beim TuS Oppenau mit einem dramatischen 2:1-Auswärtssieg durchgesetzt. Andreas Grasmik avancierte mit einem Doppelpack zum Matchwinner – der entscheidende Treffer fiel in der 90. Minute, obwohl Dinglingen seit der 70. Minute in Unterzahl spielte.

Dinglingen war von Beginn an präsent, zweikampfstark und aggressiv. In der 15. Minute zog Martin Klein nach einem Eckball aus 18 Metern ab – Oppenau-Keeper Fischer parierte stark. Doch beim folgenden Eckball war Andreas Grasmik zur Stelle und traf mit einem flachen Schuss von der Strafraumgrenze zum 0:1.

In der 27. Minute köpfte Roman Bulgakov nach einer Flanke an den Pfosten. Oppenau kam besser ins Spiel, blieb aber oft an der gut gestaffelten Dinglinger Defensive hängen. Ein Freistoß von Maier (29.) ging knapp drüber, Heiberger köpfte nach einem Feger-Freistoß an die Latte (30.).

Halbzeitfazit: Die Führung für Dinglingen zur Pause war verdient – besonders in den ersten 20 Minuten dominierte der Gast das Spiel. Oppenau versuchte es spielerisch, blieb aber zu ungenau.

Oppenau kontrollierte das Spiel nach der Pause, doch klare Torchancen blieben aus. In der 70. Minute musste Dinglingen nach Gelb-Rot für Bulgakov (wiederholtes Foulspiel) mit zehn Mann weiterspielen.

Keller köpfte nach einem Freistoß an die Unterkante der Latte – der Ball sprang zurück ins Feld. In der 78. Minute fiel der Ausgleich: Nach einem Dribbling und einem Schuss von Mike Langguth stand Luca Göring am langen Pfosten goldrichtig und schob zum 1:1 ein.

Oppenau drängte auf den Sieg, doch Rico Maier köpfte in der 89. Minute knapp vorbei. Dann schlug Dinglingen eiskalt zu: Ein schneller Angriff über rechts, Flanke in den Strafraum – und Andreas Grasmik vollendete per Volley zum 2:1-Siegtreffer in der 90. Minute.

Keller hatte in der Nachspielzeit noch eine Kopfballchance, doch der Ball ging knapp vorbei. Dinglingen rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

Fazit

Der FV Dinglingen zeigte Kampfgeist, Effizienz und Nervenstärke. Trotz Unterzahl belohnte sich das Team mit drei Punkten – dank eines starken Andreas Grasmik und einer disziplinierten Defensivleistung. TuS Oppenau blieb trotz starker Phasen glücklos.

TuS Oppenau unterliegt FV Rammersweier nach spätem Gegentor

Spannender Schlagabtausch endet mit 1:2-Auswärtssieg für Rammersweier – Später Lucky Punch durch Schwab entscheidet Partie

Oppenau. In einem temporeichen und umkämpften Spiel musste sich der TuS Oppenau dem FV Rammersweier knapp mit 1:2 geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer erzielten die Gäste kurz vor Schluss.

Rammersweier startete druckvoll und erspielte sich bereits in der 13. Minute die Führung: Nach einem Eckball traf Markus Felka im Nachschuss zur frühen Führung. Nur wenige Minuten später hatte Marc Hug das 2:0 auf dem Kopf, verfehlte aber knapp. In der 23. Minute nochmals eine gute Gelegenheit für Rammersweier: Eine Flanke von Marvin Danner wurde von Oppenaus Markus Bruder beinahe ins eigene Tor abgefälscht. Rammersweier gehörte die erste halbe Stunde und lag verdient in Führung.

Oppenau zeigte jedoch Moral und kam in der 30. Minute zur ersten guten Chance, als Markus Feger nach einer Ecke zum Abschluss kam. Der Ausgleich fiel nur eine Minute später: Mike Langguth setzte sich zentral stark durch und traf überlegt zum 1:1. Kurz darauf hatte Langguth sogar die Führung auf dem Fuß, setzte den Ball nach feinem Zuspiel von Tobias Keller aber knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Oppenau mehr und mehr das Kommando. Die Gastgeber kombinierten nun gefälliger durchs Mittelfeld, während Rammersweier tiefer stand und auf Konter lauerte. In der 58. Minute hatte Stefan Laifer eine gute Gelegenheit, sein Schuss aus zentraler Position wurde aber im letzten Moment zur Ecke abgefälscht. Nur drei Minuten später kam Rammersweier durch Marc Hug nach einem Ballverlust der Oppenauer gefährlich vor das Tor, doch sein Abschluss ging über die Latte.

Die größte Chance des Spiels vergab Julian Haas in der 87. Minute: Nach einem feinen Steckpass von Tobias Keller tauchte Haas frei vor dem Rammersweierer Tor auf, doch Keeper Yannick Anzaldi reagierte überragend und parierte mit einer Glanztat. Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hatte sich Oppenau eigentlich einen Heimsieg verdient. Und so kam es, wie es im Fußball oft kommt: In der 90. Minute schlug Rammersweier eiskalt zu. Nach einem langen Ball verlängerte ein Oppenauer Verteidiger unglücklich per Kopf, Johannes Schwab schnappte sich den Ball, umkurvte Keeper Alexander Kimmig und schob zum 1:2-Endstand ein – die Entscheidung in einem Spiel, das eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte.

TuS Oppenau:
Kimmig (1) – Bruder (4), Keller (5), Feger (6), Langguth (8), Hoch (9), Hoferer (11, C), David Huber (14), Laifer (16), Haas (18), Maier (24)
Eingewechselt:
68. Bohnert (7) für David Huber
78. Marek Huber (13) für Langguth

FV Rammersweier:
Anzaldi, Yannick (19) – Meier (3), Rossrucker (6), Rösler (7), Hug (9), Anzaldi (10), Felka (16), Giorgadse (22), Kopf (29), Huckel (74), Danner (77)
Eingewechselt:
38. Schwab (21) für Anzaldi
69. Vulcano (17) für Rossrucker
78. Arslan (27) für Rösler
85. Lauinger (2) für Huckel
85. Baudendistel (33) für Giorgadse

Tore:
0:1 Felka (13.),
1:1 Langguth (31.),
1:2 Schwab (90.)